Ein Garten der funktionieren muss

Die Ausgangslage

Damit Patientinnen und Patienten frische Luft und Ruhe geniessen oder ihre ersten Schritte nach draussen wagen können, damit Angehörige gemeinsame Zeit verbringen und Pflegepersonal, Ärztinnen und Therapeuten kurze Pausen im Grünen finden, muss die Umgebung eines Spitals weit mehr leisten als ein gewöhnlicher Garten. Sie ist Teil eines lebendigen Betriebs, in dem sich Wege und Abläufe stetig überschneiden und in dem sich jederzeit und bei jeder Witterung viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen begegnen.

Diesem Spannungsfeld muss sich das Spital stellen: Wege und Übergänge müssen sicher und hindernisfrei bleiben, Arbeiten dürfen den laufenden Betrieb nicht stören, und weil Witterung, Jahreszeit und Nutzung die Anforderungen laufend verändern, muss die Anlage trotzdem jederzeit als Ganzes funktionieren. Genau hier setzt unser Unterhaltsauftrag an, denn für die Spitalleitung ist die Umgebung die Visitenkarte des Hauses. Sie soll gepflegt und einladend wirken und so zum Wohlbefinden von Patientinnen, Besuchenden und Mitarbeitenden beitragen, ein Anspruch, den wir mit vorausschauender Pflege einlösen.

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Die Umsetzung

Mindestens einmal pro Woche ist das Team des GEWA Gartenbau deshalb vor Ort und richtet Aufwand und Arbeiten nach Saison und Vegetation aus. Wie entscheidend dabei der Blick aufs Ganze ist, bringt Bauführer Taro Diethelm auf den Punkt: «Du musst den Gesamtzustand im Griff haben. Entscheidend ist, dass die Anlage als Ganzes funktioniert.»

Rasenmähen, Schneiden und die laufende Reinigung gehören zum Alltag, damit die Wege passen und nichts stört oder gefährlich wird. Weil auf dem Areal immer etwas läuft, wird nicht einfach drauflosgearbeitet, sondern mitgedacht und sich dem Betrieb angepasst, so dass niemand gestört wird. Viele Mitarbeitende erledigen ihre Aufgaben deshalb selbstständig und übernehmen an manchen Tagen sogar allein vor Ort die Verantwortung für ihren Bereich, eine Eigenständigkeit, die auch die Zusammenarbeit mit dem Spital prägt: Der GEWA Gartenbau arbeitet selbstständig, sodass keine ständige Kontrolle nötig ist, getragen von offener Kommunikation und einem regelmässigen Austausch auf Augenhöhe.

Gestaltungselement

Das Ergebnis

Eine gepflegte Umgebung ist mehr als Optik. Die Anlage ist gepflegt, die Wege sind zuverlässig nutzbar, und der Aussenraum wirkt ruhig und stimmig, ein Ort zum Durchatmen mitten im Spitalalltag. Nicht zuletzt, soll die Anlage erfreuen und den Menschen die sich in ihr Aufhalten das eine oder andere Lächeln ins Gesicht zaubern, wie Teamleiterin Celine Amstutz ergänzt.

Für die Zusammenarbeit zählt darüber hinaus eine gemeinsame Haltung: Während ein Spital Menschen auf ihrem Weg zur Gesundheit begleitet, begleitet die GEWA Menschen, die psychisch herausgefordert sind, auf ihrem Weg in Arbeit, Struktur und Teilhabe, zwei Aufträge, die beide den Menschen ins Zentrum stellen. Für die Mitarbeitenden der GEWA bietet dieser Auftrag Raum, selbstständig zu wirksam zu werden. Das hebt auch Pascal, der regelmässig hier im Einsatz ist, als wertvoll hervor: "Draussen zu arbeiten und zu sehen, was ich gemacht habe, ist sehr befriedigend. Am Schluss sieht man den Unterschied. Auch können wir hier selbständig arbeiten und sind an gewissen Tagen alleine vor Ort, das gefällt mir."

Ob öffentliche oder private Anlage, begleiten wir Objekte so, dass die Aussenräume unserer Kunden dauerhaft ihre Funktion wahrnehmen können.

Gestaltungselement

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Dann nimm mit mir Kontakt auf!
Taro Diethelm

Bereichsleiter Gartenbau
Tel: 031 910 44 88

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